Slow Food in Österreich

 

ist in einer lockeren Struktur rechtlich selbständiger regionaler Gruppen, den sogenannten Convivien, organisiert und kein nationaler Verein.

Philipp Braun ist als Vertreter der österreichischen Convivien im internationalen Slow Food Beirat das Bindeglied zu Slow Food International.

 

Die Convivien

Die Basisgruppen von Slow Food sind die Convivien, regionale Gruppen. Diese werden von einer ehrenamtlichen Convivienleitung (CL) organisiert und geleitet.

Zweimal im Jahr treffen sich die österreichischen Convivienleiter/innen und ggf. eine weitere Conviviumsvertretung. Auf diesen Convivienleiter/innen-Tagungen besprechen die ehrenamtlichen Führungskräfte von Slow Food ihre Vorhaben und tauschen Erfahrungen aus der Arbeit in den jeweiligen Regionen aus.

Die Convivien sind in der Planung ihrer Aktivitäten im Rahmen der Ziele und Prinzipien von Slow Food autonom. Die Convivien sind der Ort, an dem Slow Food gelebt wird. Hier finden die unterschiedlichsten konkreten Aktionen und Aktivitäten statt, wie zum Beispiel Verkostungen, Geschmacksschulungen, Schulgärten, Märkte, Exkursionen zu Produzent/innen und Handwerksbetrieben, Seminare, Vorträge und Podiumsdiskussionen, Kochshows, Kochtreffen Stammtische und Feste. Die Arbeit der regionalen, weltweit vernetzten Convivien orientiert sich an den Aktivitäten und Kampagnen der internationalen Bewegung etwa gegen die Lebensmittelverschwendung und für den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt.

 

Alle Mitglieder eines Conviviums und Interessierte können sich in die Arbeit einbringen, können eigene Ideen für die Jahresplanung zur Verwirklichung vorschlagen und dabei mithelfen, Slow Food weiter zu verbreiten – immer mit Freude und Engagement an der Sache.